Februar 2010
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Unheimliche Clowns

Uuaaahaa. Nein!
Am gestrigen Freitag nach getaner Arbeit kurz durchs Fernsehprogramm gezapped. Die Dritten voll von Karneval-Gedöns, Best-of-Geplärre, etc. pp. Whaa! Mir fehlen die Worte. Und was ich dazu schreiben könnte, unterlasse ich lieber… Ich habe ja nix gegen Menschen, die dieser Kultur nahe stehen. Nur: bleibt mir vom Leib damit!

Es gibt so etwas wie eine archetypische Figur, die in gewissen Sitzungen mit Clownsnase, Hütchen (so etwas wie eine Miniatur-Melone) und anderem Beiwerk auf der Bühne steht und mir unverständliches Zeug brabbelt (vielleicht braucht mensch 2 Promille Blutalkoholgehalt, um sich einen Reim darauf machen zu können).

Jedenfalls: diese Clowns sind mir unheimlicher als alle anderen Typen von Clowns, die mir sonst realweltlich oder in den Medien begegnen. Selbst der Clown aus Stephen Kings “ES” erzielt _bei Weitem_ nicht die Horror-Gefühle, die ein rheinischer Clown bei mir evoziert.

Mich schaudert es immer noch.

Nachtrag:
Dies hier:
Gunter Gabriel covert Radioheads “Creep”" [via: rushme] gehört in eine ähnliche Kategorie. Nicht so schlimm wie Rheinischer Karneval - aber auf einer Richter-Skala des Grauens sicher mind. 7,5… .

Smile, because you´re on CCTV

Schall & Wahn

Zur vertiefenden Lektüre empfehle ich die aktuelle spex. Vielleicht mehr dazu, wenn ich die Scheibe gehört haben werde. So Mitte Februar…

Good old Paul

Into the mists of time and space
Where we have no say over date and place
Don’t get embarrassed if it happens a lot,
That you don’t know how you started or where you’re gonna stop
And if at times it seems insane - all the tears in searching;
Turning all your joy to pain - in pursuit of learning;
Buy a dream and hideaway - can’t escape the sorrow;
Your mojo will have no effect - as we head into tomorrow

Round and round like a twisted wheel
Spinning in attempt to find the feel
Find the path that will help us find
A feeling of control over lives and minds

And if at times it seems insane - all the tears in searching;
Turning all your joy to pain - in pursuit of learning;
Buy a dream and hideaway - can’t escape the sorrow;
Your mojo will have no effect - as we head

Into the stars and always up
Drinking from a broken cup
Whose golden gleam is fading fast
Praying that it has not passed
Into tomorrow

Heidegger

Die Rheinische Post bringt eine Serie zu diversen Philosophen der Neuzeit und Gegenwart.
Heute also Heidegger. Ich hatte zwar im Studium gelegentlich Kontakt zu seinem Werk. Allerdings bin ich weit entfernt davon, mich hier als Kenner outen zu können. Spannend scheint mir ad-hoc - eingedenk meines Halbwissens - die Verknüpfung von “letzter Metaphysiker” als Zuschreibung und die Bedeutung der Heidegger’schen Phänomenologie. Offenbar geht es hier nicht um ein Entweder-oder, oder? Phänomenologie verbinde ich meist mit einem deontologischen Zugang zur Wirklichkeit und nicht mit Metaphysik. Heidegger-Kenner dürfen mir gerne auf die Sprünge helfen, zum besseren Verständnis. Alldieweil viel Vergnügen mit dem Artikel…